im Februar 08 wurde bei der Rentenversicherung ein Antrag auf medizinische Reha gestellt. Jetzt wurde er genehmigt und am 7.4.08 kann ich dort anfangen.
Ich mache es bei einer Reha Einrichtung in Osnabrück im teilstationärem Rahmen, das heißt, dass ich abends wieder Zuhause bin.
Zitat der Einrichtung von der Homepage:
Wir bieten für Menschen mit einer psychischen Erkrankung eine Rehabilitationsmaßnahme an, um durch Arbeitsdiagnostik sowie Arbeitstrainings sowie therpauetischer Begleitung die Wiedereingliederung ins Berufsleben zu ermöglichen und gleichzeitig ihre gesundheitliche Stabilität weiter zu fördern und einer Chronifizierung vorzubeugen.
Ich muss dann in so ein Arbeitstraining, das ist Ergotherapie, wahrscheinlich komme ich in die Computergruppe oder in den Grafikbereich. Diesen Bereich durchlaufe ich während der ganzen medizinischen Reha.
Wenn ich mit der medizinischen Reha durch bin, möchte ich eine berufliche Reha machen mit anschließender Ausbildung im Einzelhandel.
Ich habe dann endlich wieder Tagesstruktur, was sich für mich bestimmt positiv auswirkt, damit ich wieder was zu tun habe und nicht nur faul in den Tag hineinlebe.
In der Reha Einrichtung haben die Therapeuten und Ärzte, sprich ich bekomme eine neue Therapeutin, was ich gut finde, weil ich bei meiner jetzigen auch erst 3 mal war und die neue ist viel lieber und sympatischer. Ein sehr großer Nachteil ist, dass ich psychiatrisch nun auch neu betreut werde, ich hatte heute den letzten Termin bei meiner Psychiaterin, ich war 3 Jahre bei ihr und habe ein enormes Vertrauen zu ihr aufgebaut, darüber bin ich sehr traurig, dass ich sie dann nicht mehr sehe, weil der Arzt da in der Reha Einrichtung ist nicht mein Fall, den kenne ich schon aus dem stationärem Klinikbereich. Meine Psychiaterin sagte aber, wenn die Reha durch ist, kann ich wieder zu ihr kommen, darüber bin ich auch echt froh.
Das wird ein großer neuer Lebensabschnitt, auf den ich mich nur teilweise freue, weil dieses Arbeitstraining in der Ergotherapie nicht so mein Fall ist, aber es bietet mir neue Möglichkeiten. Und wenn ich im Anschluss dann wirklich eine neue Ausbildung machen kann, das wäre doch super.
Dabei seit: 17.03.2008
Beiträge: 191 alle |
gestartete anzeigen
Style: Freedom
Herkunft: Berlin Alter: 28 Beruf: Service Center Agent Status: Betroffene/r Therapiestatus: Therapiepause
Hi,
mach das wenn´s geht, 2 Jahre sind gleich vorbei. Ich hatte leider nicht das Glück eine Reha zu machen, wurde gleich abgelehnt mit der Begründung, dass keine Besserung zu erwarten sei.
Jetzt bin ich auf Rente, na ja, bin auch schon etwas älter als du, aber 10 Jahre hätt ich schon noch gedacht.
Freu dich drauf!!
mfg
elias
Dabei seit: 02.03.2008
Beiträge: 22 alle |
gestartete anzeigen
Style: Cream
Herkunft: Stuttgart (Waiblingen) Alter: an die 30 Beruf: Zahnarzthelferin/Ern
ährungsberaterin, zur Zeit arbeitslos... Status: Betroffene/r und Angehörige/r Therapiestatus: Therapiepause
die Reha wird dir sicherlich ganz gut tun. Kommst auf andere Gedanken, bist unter Leute und gehst wieder ein Schritt aufs Leben zu
Ich denk an dich, du wirst es schaffen. Es wird dir guttun, davon bin ich überzeugt.
Ich meld mich morgen auch beim Beruflichen Integrationsfachdienst... Hasse mein Lotterleben..
Heute ist es offiziell losgegangen.
Hatte das Aufnahmegespräch mit der Pflegekraft und dem Sozialarbeiter. Außerdem wurde ich ärztlich aufgenommen.
Sind alle sehr nett da.
Ich denke die Lösung im teilstationärem Rahmen ist die beste Lösung, ist alles jetzt im Grunde wie bei der Tagesklinik. Finden Angebote statt und einmal wöchentlich Psychotherapie. Alle 4 Wochen Visite. Den Arzt kenne ich auch schon, der ist nett, obwohl ich ihn früher nie mochte, aber heute habe ich ihn ganz anders kennen gelernt, war ich positiv überrascht.
Ich freue mich jetzt doch ein wenig darauf, weil für mich wieder ein neuer Lebensabschnitt beginnt in Richtung Stabilisierung und Normalität. Habe dann wieder einen geregelten Tagesablauf. Fange langsam an es und wird dann gesteigert, ich werde diesen Thread hier nutzen und immer meine Gedanken, Erlebnisse, Befürchtungen etc hier reinschreiben, gerne könnt ihr euch hier mit beteildigen, bin immer auf eure Rückmeldungen gespannt.
Hi Shackles,das freut mich für dich
.2 Jahre sind ja eine lange Zeit.Ich hoffe für dich das es dir gelingen wird ein Stück"Normalität" in dein Leben zu bekommen.
lg liebhabdich
Wenn bei mir alles mitläuft, leiste ich Shackles bald Gesellschaft. Habe mir die Einrichtung letzte Woche angeschaut und fand es sehr positiv. Eine berufliche Reha hatte das Amt bei mir abgelehnt, ich sollte erst noch medizinische Reha machen. Ich war erst ziemlich wütend, weil ich schon länger Therapie gemacht habe und die Amtsärztin mich nicht mal selber gesehen hat. Aber mittlerweile hab ich mich echt an den Gedanken gewöhnt. Denn das Gute ist, dass man im Anschluß eine Umschulung machen kann und das wär ein absolutes Ziel von mir. Ich hab den Traum, Buchhändlerin zu werden oder etwas vergleichbares und hoffe sehr, am Ende einen neuen Beruf zu haben, in dem ich mich wohlfühle und wieder auf dem ersten Arbeitsmarkt zu sein, ist sowieso langfristig mein Ziel.
Ich habe auch keinen Erfahrungen was die Reha angeht, aber ich finde es schon mal gut das du einen festen Tagesablauf hast und sich dein Leben so vielleicht ein bischen Regelt.